So arbeiten Texter mit KI

Eine gute Unterstützung, aber kein Ersatz

Der Siegeszug von ChatGPT und Co. hatte in Rekordzeit Einfluss auf den Texter-Job. Die KI hat in weniger als einem Jahr die Text-Qualität erheblich gesteigert. Wer wie wir mit der KI seit den Anfangstagen arbeitet, der merkt aber sehr schnell, welcher Text generiert wurde. Und welche Mängel er hat.

Nur so gut wie der Prompt

Charme und Wärme kann ein KI-Text nicht wirklich erzeugen. Er fokussiert nicht den Kundennutzen oder formuliert für Webseiten schön knackig und witzig, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ganz abgesehen davon, dass längst nicht alle ChatGPT-Texte fehlerfrei sind und immer noch Infos frei erfunden werden. Wer beispielsweise nach aktuellen Studien fragt, darf sich nicht wundern, dass die angegebenen, sehr professionell wirkenden Aussagen manchmal absolut jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Fragt man die künstliche Intelligenz konkret nach ihren Quellen, antwortet sie damit, dass die Statistiken erfunden seien. Oder bei der Suche nach Badeseen in der Region fügt sie manchmal ein paar gute, aber leider nicht vorhandene Orte hinzu. Verlassen kann man sich auf die Angaben und Recherchen also in keinem Fall. Und einfach so übernehmen sollte man KI-Texte nicht.

Nicht blind auf die KI verlassen

Folgendes sollte zur Qualitätssicherung der KI-Texte immer zusätzlich vollzogen werden:
– Eine gründliche Prüfung der Fakten und Angaben
– Eine Prüfung der Rechtschreibung
– Eine Anpassung des Wordings
– Eine Kontrolle von Dopplungen und
– Eine Überarbeitung der Einleitung und Headlines
Zumindest, wenn man Wert auf gute Texte legt. Viel Zeit spart man allerdings nicht mehr.

Das sind die KI-Mängel
– Headlines: Viele Versuche ergeben manchmal Teil-Treffer, die man miteinander kombinieren kann.
– Einleitungen: Die klingen bei der KI immer gleich und beginnen stets mit unnützen Floskeln, die nicht den Nutzen in den Vordergrund stellen.
– Verben-Diversität: ChatGPT kümmert sich nicht um die Anzahl der Dopplungen. Unter Umständen findet man ein Verb bis zu 10 Mal im gleichen kurzen Text.
– Satzanfänge: Auch hier wiederholt sich die künstliche Intelligenz leider immer wieder. So werden die Texte leicht als künstlich generiert erkannt.
– Satzaufbau: Wenn man nicht ganz exakt promptet, ist auch der immer gleich.

Das kann die KI wirklich gut

Trotzdem ist die KI im Arbeitsalltag oft eine echte Hilfe. Wenn man sprichwörtlich vor dem leeren weißen Blatt sitzt, hilft ein Anstoß. Einige Funktionen sind sogar echte Effizienzbooster und immer dann, wenn KI zum ergänzenden Tool wird, möchten viele Texter sie nicht mehr missen. Man kann sie hervorragend einsetzen bei:
– Textkürzungen
– Zusammenfassungen
– Definitionen
– Umformulierungen von Standardtexten
– Strukturierungen von Texten
– einem akuten Mangel an Textideen als Anstoß
– Standard-Social-Media-Postings als Text-Basis

Warum Texter eine gespaltene Meinung zu ChatGPT & Co. haben

Auch 20 Headlines und mehr generieren kann die Maschine sehr gut. Tatsächlich benutzen wir aber nie eine davon unverändert, sondern mixen mehrere oder ergänzen oder streichen Wörter oder Phrasen. Deshalb haben viele von uns sich mittlerweile zu echten KI-Fans entwickelt. Was bleibt, ist eine tiefverwurzelte Angst vor Cybersicherheitsproblemen, Deepfakes, perfekt generierten Phishingmails, Gleichschaltung und einer weltweiten Überflutung mit absolut unpersönlichem, belanglosem Content. So wie bei einer ungesicherten Waffe in falschen Händen. Denn Texte und Content haben eine erzieherische und informierende Funktion. Sie prägen mehr denn je die Wahrnehmung der nächsten Generationen, haben Einfluss auf deren Sprachvermögen, Wortschatz und Werte. Wenn wir mündige Kinder wollen, die sich auszudrücken wissen und auch ohne technische Hilfe kommunizieren können, dann sollten wir die KI als das sehen, was sie ist: Ein sehr hilfreiches Tool, aber kein Ersatz für menschliches Denken.

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